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Die hohen, noch immer nicht ermittelten Erschließungskosten wird die Stadt tragen und damit wir Bürger. In Anbetracht der Einsparungen in Wuppertal ist das nicht nachvollziehbar und deshalb nicht zu befürworten.
Das Landschaftsbild mit der Kuppenlage würde auch bei architektonisch hochwertiger und ökologisch wertvoller Bauweise stark gestört werden.
Das Verkehrsaufkommen auf der Nevigeser Str. ist nach Ihren Angaben (bei 2 Fahrspuren) jetzt schon ähnlich hoch wie am Alten Markt. Da hier nur im oberen Teil Ausbaureserven bestehen, ist ein Gewerbegebiet auch aus diesem Grund nicht in Betracht zu ziehen.
Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Kasernen- und Bahnge-lände sind nicht im FNP berücksichtigt worden, was den tatsächlichen Bedarf an neu auszuweisenden Flächen verfälscht.
Eine Bebauung an der Kleinen Höhe, die trotz vorhandener Gewerbebrachen erfolgt, würde gegen das Landesboden-schutzgesetz vom Mai 2001 verstoßen.
In Wuppertal selbst und den umliegenden Städten und Gemein-den stehen Gewerbeflächen in enormer Größenordnung mit hohem finanziellen Anreiz und hervorragender Infrastruktur leer.
Der hohe Freizeit- und Naherholungswert würde durch ein Gewerbe/Industriegebiet verloren gehen. Die Lebensqualität für Mensch und Tier durch Licht und Lärmbelästigung würde stark beeinträchtigt.
Am Schevenhofer Weg sollen auf 5.5 ha Eigenheime gebaut werden, obwohl der Eigentümer dieses Gelände weiterhin landwirtschaftlich nutzen will/muss und nicht verkaufsbereit ist.
Die städtebauliche Attraktivität Wuppertals ist zu einem erheblichen Teil von der Verzahnung von Siedlungsraum, Natur und Landschaft abhängig und trägt damit zur Lebensqualität bei. Durch den neuen FNP ist dies nachhaltig bedroht.
Durch die massive Beeinträchtigung der Lebensqualität, die der neue Flächennutzungsplan besonders im Bereich Uellen-dahl Katernberg vorsieht, wird einer weiteren Abwanderung von Bürgern aus Wuppertal nicht entgegen gewirkt.
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